Zahlreiche Medienanfragen erreichen mich zum Facebook-Börsengang. Als beispielhaft sei hier genannt der Beitrag in den Zeitungen der Mainpost-Gruppe (Seite2 heute im Print) und diverse Radio-Interviews (u.a. im MDR).
Für alle Aktien-interessierten sei gesagt: Das gute Geschäft haben andere (Mitarbeiter mit Aktienoptionen, Early-Stage-Investoren) längst gemacht, vergesst die Aktie!
Was wir hier sehen ist vielleicht nicht eine Blase á la “Tulpenblase” aber ziemlich sicher doch ein Unternehmen, was seinen Zenit erreicht, wenn nicht gar überschritten hat. Man muss sich nur im Detail mal mit den Wachstumsraten beschäftigen und über die reinen Nutzerzahlen hinaussehen. Wieviele Beiträge werden hochgeladen? Wieviele Bilder werden gepostet? Noch wächst das ganze, aber schwächer als der Neukundenzuwachs.
Und die spannendste Frage: Wieviele “Karteileichen” gibt es unter den kolportierten 900Millionen Nutzern? (darauf habe ich auch keine Antwort aber ich vermute einen deutlich zweistelligen Prozentwert).
Und wenn Sie nicht an Aktien interessiert sind: Facebook MUSS neue Erlösquellen erschliessen. Was sollen Sie machen, wenn nicht die Nutzerdaten (“Das Öl des 21. Jhds.”) zu verkaufen?


